Sportvereinigung Großgräfendorf e.V.

1.Männer : Spielbericht Kreisliga, Staffel 1, 4.ST

SV Großgräfendorf   Germ. Kötzschau
SV Großgräfendorf 2 : 2 Germ. Kötzschau
(0 : 2)
1.Männer   ::   Kreisliga, Staffel 1   ::   4.ST   ::   17.10.2020 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Benjamin Glaser, John Seidemann

Assists

Steve Rähme

Gelbe Karten

Robin Harnisch, Steve Rähme, Benjamin Weitzel, Paul Schubert

Zuschauer

46

Torfolge

0:1 (7.min) - Germ. Kötzschau
0:2 (42.min) - Germ. Kötzschau
1:2 (72.min) - John Seidemann per Elfmeter
2:2 (97.min) - Benjamin Glaser per Elfmeter (Steve Rähme)

Elfer in der Schlusssekunde bringt einen Punkt

Eine fulminante Aufholjagd sicherte unserer Mannschaft am 3. Spieltag ein Remis gegen das Team von Germania Kötzschau. Was die Rothemden dabei allerdings den anwesenden Zuschauern in HZ Eins anboten, hatte nichts mit Fußball zu tun. Offenbar überrascht von der sehr körperbetonten Spielweise der Gäste fand das Team überhaupt nicht in die Partie. Dadurch hatte der Defensivverbund um Abwehrchef Benny G. von Beginn an Höchstarbeit zu verrichten. Dazu kommt, dass gegnerische Teams zur Zeit nur auf Fehler unserer Mannschaft warten müssen, um zum Erfolg zu kommen. So geschehen auch am Samstag, als in Summe zwei davon zum verdienten 0:2-Pausenrückstand führten. Mit Wiederanpfiff schien es so, als hätte unser Trainer die gesamte Mannschaft ausgewechselt. Nichts mehr zu sehen vom Angsthasenauftritt der ersten Halbzeit. Leider standen sich unsere Jungs auf Grund einer katastrophalen Chancenverwertung wieder selbst im Weg. In Minute 72 zeigte Schiedsrichter Weniger nach Handspiel im Strafraum auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte dann Youngster John S. sicher zum 1:2- Anschlusstreffer. Nun belagerten die Rothemden das Germania- Tor im Minutentakt. Leider verwehrte das schon angesprochene Defizit den möglichen Ausgleich. Trotz der nun schwindenden Kräfte bei den Germanen setzten diese doch mehr als gefährliche Nadelstiche. Zum eigenen Glück ließen sie sich bei der Verwertung 3 klarer Chancen von unseren Jungs anstecken und das Heimteam dadurch am Leben. Als niemand der anwesenden Zuschauern mehr mit dem Ausgleich rechnete, drang Steve mit hohem Tempo in den Gästestrafraum ein. Offenbar zu schnell für seinen Gegenspieler, wurde er dabei von den Beinen geholt. Schiedsrichter Weniger blieb nichts anderes übrig, als erneut auf den Punkt zu zeigen. Nun nahm sich Benny G. der Sache an und versenkte das Spielobjekt zum sehr glücklichen, aber nicht ganz unverdienten Ausgleich im Gästetor.

Fazit: Es war am Ende ein sehr glückliches Unentschieden gegen körperbetont auftretende Gäste. Wer weiß, was passiert wäre, wenn die Germania beim Stand von 1:2 eine ihrer drei klaren Konterchancen genutzt hätten. Aber.... auf der anderen Seite muss auch festgehalten werden, dass den Blau- Gelben zwei krasse Fehler zur klaren Führung verhalfen. Warum muss sich unser Team immer und immer wieder in derartige Situationen bringen? Warum braucht die Mannschaft ständig die deutlichen Worte vom Trainer zum Pausentee? Warum schafft man es nicht, vor dem Tor die notwendige Ruhe zu bewahren? Viele Fragen, auf die es in den nächsten Wochen Antworten zu finden gilt. 

+ Aufbäumen in Halbzeit 2

+ die körperliche Verfassung

- das Auftreten in der ersten Hälfte

Einen etwas sehr unglücklichen Auftritt hatte an diesem Spieltag Schiedsrichter Steffen Weniger. So reagierte er nach zurecht erfolgter Kritik einiger Spieler mit Verwarnungen, ohne dabei die Kommunikation zu suchen, ließ zu ahnende Foulspiele durchgehen, um dann deutlich leichtere Vergehen zu bestrafen. Außerdem fand er offensichtlich Gefallen am Schiedsrichterball. Die mehr als ungewöhnlich hohe Anzahl  und deren recht fragwürdige Ausführung sorgte doch schon für Erstaunen im weiten Rund. 

Wir wünschen der Germania um ihren sympathischen und sachlich auftretenden Trainer weiterhin viel Erfolg.


Quelle: Heiko Raehme